Meine Geschichte
Diese Sätze habe ich über Jahre gehört:
„Histaminintoleranz gibt es nicht.“
„Der TSH ist ja super.“
„Das ist psychisch. Gehen Sie zum Psychiater.“
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Seit der Kindheit
Darmprobleme, Konzentrationsschwierigkeiten, oft erschöpft. Im Studium wurde es schlimmer: starke Magenbeschwerden, Blähungen, immer mehr Unverträglichkeiten, bis nichts mehr ging.
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Von Fachperson zu Fachperson
In der Spezialabteilung eines grossen Spitals ein einfacher Allergietest: nichts. Magen- und Darmspiegelung: keine starke Entzündung, also kein Problem. Mehrere Endokrinologen schauten nur auf den TSH. Dass mein fT3 ganz unten lag, interessierte niemanden.
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Der Tiefpunkt
Nach solchen Terminen fühlte ich mich zerstört, verunsichert und hoffnungslos. Warum half mir niemand, obwohl ich immer wieder nachfragte? Manchmal brauchte ich Tage, um mich davon zu erholen.
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„Da hat es mir gereicht.“
Ich habe alles gelesen, was ich finden konnte, und Antworten gefunden. Nicht in einem einzelnen Wert, sondern im Verständnis von Biochemie und Stoffwechsel, im Gesamtbild. Seit 17 Jahren, seit ich 22 bin, an mir selbst und im Austausch mit vielen Betroffenen.
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Heute
Es geht mir viel besser. Ich habe ein Umfeld, das mich unterstützt, und mache weiter wie damals: recherchieren, beobachten, ausprobieren.
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Die Perimenopause
Schlechter Schlaf, Gereiztheit, ich konnte mich noch schlechter konzentrieren und vergass Dinge. Wieder hiess es: Stress. Diesmal blieb ich gelassen, weil ich wusste, was in meinem Körper passiert und was ich selbst tun kann. Da wurde mir klar, wie viele in dieser Phase ohne dieses Wissen allein gelassen werden.
Heute gebe ich mein Wissen weiter. Alle, die ich begleite, bekommen von mir einen klaren Plan: welche Zusammenhänge ich in ihren Werten und Beschwerden sehe und was sie konkret tun können, damit es besser wird.