Mein eigener Weg in die funktionelle Medizin begann als Kind. Damals waren es Darmprobleme und Erschöpfung, die mich systematisch dorthin geführt haben, wo ich heute stehe. Was ich dabei früh gelernt habe: Der Körper denkt in Systemen, nicht in Fachgebieten. Wer hormonell aus dem Gleichgewicht ist, hat fast immer auch eine Geschichte mit Stress, Schlaf, Darm oder Mikronährstoffen.
Als ich tiefer in die Forschung einstieg, faszinierte mich besonders das Estrobolom: die Erkenntnis, dass bestimmte Darmbakterien mitentscheiden, wie viel Östrogen im Körper aktiv bleibt. Das war für mich ein Schlüssel, um zu verstehen, warum Frauen mit chronischen Verdauungsthemen so häufig auch hormonelle Beschwerden haben, und umgekehrt.
Inzwischen spüre ich die ersten Anzeichen der Perimenopause auch selbst: der Schlaf wird unruhiger, das PMS stärker, Muskelverspannungen melden sich, der Zyklus wird unregelmässig. Gerade deshalb fasziniert mich diese Lebensphase so. Weil hier besonders deutlich wird, wie eng Hormone, Neurotransmitter, Darm und Mikronährstoffe zusammenspielen.
Ich begleite Frauen, die mit PMS, Perimenopause- und Menopause-Beschwerden, Schilddrüsenthemen oder Nebennierenschwäche unterwegs sind und oft zu hören bekommen haben: „Das gehört dazu, damit müssen Sie leben." Das stimmt selten. Was häufiger stimmt: Bisher hat sich niemand ihr volles Hormonbild in Ruhe angeschaut.
Mein Coaching ist für Frauen, die spüren, dass etwas hormonell aus dem Gleichgewicht ist – und die einen datenbasierten Weg suchen, ihre eigene hormonelle Landkarte zu verstehen.
„Der häufigste Satz, den Frauen in dieser Lebensphase hören, ist: ‚Das gehört dazu.' Der häufigste Satz, den sie verdient hätten, ist: ‚Lass uns deine Hormone und dein Leben in dieser Phase verstehen.'"
Dr. B.J. Huber