Mein Weg in die funktionelle Gesundheit begann mit Darmproblemen und chronischer Erschöpfung in der Kindheit. Wer ständig müde ist und sich schlecht konzentrieren kann, hört meistens, er solle sich mehr anstrengen. Oft liegt es an etwas ganz anderem: an Mikronährstoffen wie Eisen, B12, Magnesium oder Omega-3, am Schlaf, am Darm oder an den Hormonen.
Je tiefer ich in die Forschung ging, desto klarer wurde: Was als „Burnout“ oder „Depression“ eingeordnet wird, ist häufig eine Mischung aus nicht erkannter ADHS, ausgezehrten Mikronährstoffspeichern und schwankenden Hormonen. Besonders bei Frauen, die ihre ADHS jahrzehntelang kompensieren konnten. Bis die Perimenopause diese Kompensation unmöglich macht.
Ich begleite Erwachsene mit ADHS oder Verdacht auf ADHS, die spüren, dass hinter ihrer Erschöpfung mehr steckt als „nur Stress“. Viele haben jahrelang gehört: „Du musst dich einfach besser strukturieren.“ Das trifft selten zu. Häufiger hat sich schlicht noch niemand ihre biochemische Basis in Ruhe angesehen.
Mein Coaching ist für Menschen, die spüren, dass ihr Gehirn anders arbeitet. Und die herausfinden wollen, was sie über Ernährung, Schlaf und Mikronährstoffe verändern können.
„Man kann sich nicht ewig zusammenreissen. Irgendwann ist der Tank leer, und dann hilft kein guter Wille mehr.“
Dr. Birgit J. Huber