YourLongevityPath
Schwerpunkt ADHS und neuronale Balance

Wenn dein Kopf nie zur Ruhe kommt. Und niemand fragt, warum.

Datenbasiertes Coaching für Erwachsene mit ADHS oder Verdacht auf ADHS: Konzentration, Energie, Mikronährstoffe und Hormone im Zusammenspiel.

„Das ist halt Stress.“ „Sie sind einfach erschöpft.“ „Wahrscheinlich Burnout.“ Diese Sätze hören viele Erwachsene jahrelang, bevor jemand fragt, ob es vielleicht ADHS sein könnte. Besonders Frauen werden spät erkannt. Manche stossen über die Diagnose ihres Kindes plötzlich auf das eigene Muster. Wenn du dich darin wiederfindest, lohnt es sich, deinen Fokus, deine Energie und deine biochemische Basis genauer anzuschauen. Wenn du Coaching für Erwachsene mit ADHS in der Schweiz oder im DACH-Raum suchst, begleite ich genau diesen Weg.

Birgit Huber, ADHS-Coach für Erwachsene aus der Schweiz

Dr. Birgit J. Huber

Longevity & Functional Health Coach

Ich bin promovierte Naturwissenschaftlerin aus der Schweiz mit 17 Jahren Forschungserfahrung. Seit 15 Jahren beschäftige ich mich intensiv mit Ernährung, Mikronährstoffen und Genetik. Vor einigen Jahren ist die ADHS-Thematik dazugekommen. Was mir daran nahegeht, ist der Weg, den die meisten hinter sich haben. Als Kind hat man nicht ins System gepasst und mit grosser Mühe gelernt, sich anzupassen. Über Jahre geht viel Energie dafür drauf, fit zu wirken, aktiv zu sein und dazuzugehören. Dann kommen Phasen, in denen gar nichts mehr geht, und danach wieder Hochphasen. Irgendwann reicht das Kompensieren nicht mehr, und dann schlägt es voll durch. Genau an diesem Punkt kommen die meisten zu mir.

Kennenlernen

Wenn du Unterstützung dabei suchst, deine biochemische Basis zu verstehen und herauszufinden, wo du ansetzen kannst, melde dich gern. Im kostenlosen Erstgespräch nehmen wir uns 30 Minuten Zeit, in Ruhe auf deine Situation zu schauen.

Erkennst du dich wieder?

Drei typische Situationen, in denen ADHS-Coaching den Unterschied macht.

Spät erkannte ADHS

Du warst das Kind, das die Lehrer als verträumt beschrieben haben. Trotzdem hast du gute Noten geschafft. Heute bist du erschöpft, obwohl du eigentlich genug schläfst. Du schiebst Dinge auf, die du eigentlich kannst. Gefühle treffen dich manchmal ohne Vorwarnung. Du brauchst doppelt so viel Energie wie andere, um den Alltag zu stemmen. Vielleicht hat dein Kind gerade eine ADHS-Diagnose bekommen, und plötzlich passt vieles, was du an dir selbst nie verstanden hast. Das ist ein häufiges Muster und einen genaueren Blick wert.

Wenn die Symptome ab Mitte dreissig zunehmen

Lange hast du deine ADHS gut kompensiert. Irgendwann zwischen 35 und Anfang 40 gelingt das nicht mehr. Die Konzentration ist weg. Die Stimmung schwankt stark. Eine Erschöpfung, die du so nicht kennst. Was selten ausgesprochen wird: Östrogen stützt die Dopaminfunktion. Sobald es ab Mitte oder Ende dreissig zu schwanken beginnt, treten Symptome hervor, die vorher beherrschbar waren.

Diagnose vorhanden, aber die Medikation macht Schwierigkeiten

Die Diagnose hast du. Die Medikamente helfen, aber nicht jeden Tag gleich. Manchmal schwankt die Wirkung, manchmal belasten die Nebenwirkungen, und oft spürst du: Die Grundlage stimmt noch nicht. Eisen zu niedrig. Schlaf unruhig. Blutzucker instabil. Genau hier setzt Coaching an.

„Ich war ausgelaugt und funktionierte auf Kaffee. Statt einzelne Beschwerden abzuhaken, hat Birgit so lange nach den Zusammenhängen gesucht, bis das Bild sichtbar wurde. Zum ersten Mal hatte ich das Gefühl, mehr verstanden als nur behandelt zu werden.“

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Am Ende weisst du, was dir guttut und warum.

Ich höre zu und frage nach. Ich schaue mir an, wie es dir im Alltag geht, und lese deine Blutwerte dazu. Was ich darin sehe, erkläre ich dir so, dass du es nachvollziehen kannst. Am Ende weisst du, welche Werte bei dir wichtig sind und wie sie mit deiner Konzentration und deiner Energie zusammenhängen. Du erkennst, wenn sich etwas verschlechtert, und weisst, was du dann tun kannst.

Termin auswählen

Kostenloses Erstgespräch, 30 Minuten, per Video. Du erzählst mir, wo du stehst. Ich ordne ein, was ich sehe. Du nimmst mindestens eine konkrete Erkenntnis mit.

Vorbereiten musst du dich nicht, komm einfach so, wie du bist. Im Formular ist ein Feld für das, was ich vorher wissen sollte. Es ist freiwillig, zwei Sätze reichen. Was du dort schreibst, lese ich vor unserem Gespräch.

Unverbindlich. Wenn kein passender Termin dabei ist, schreib mir kurz an info@yourlongevitypath.com.

„Ich war völlig erschöpft und spürte, dass mein Körper aus dem Gleichgewicht war, tappte aber lange im Dunkeln. Aus meinen Symptomen und den Laborwerten hat Birgit sofort die Zusammenhänge erkannt. Sie war die Erste, die alle Puzzleteile zusammenfügen konnte.“

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Mehr als Konzentration

Fünf Stellschrauben, an denen du selbst drehen kannst.

ADHS wird oft auf „Dopaminmangel“ verkürzt. Tatsächlich greifen mehrere biologische Systeme ineinander, und alle beeinflussen, wie viel Dopamin und Noradrenalin verfügbar sind. Damit auch, wie klar du denken kannst, wie viel Energie du hast und wie stabil deine Stimmung ist. Wer nur an einer Stelle ansetzt, übersieht die übrigen.

Die Darm-Hirn-Achse

Dein Darm spricht ständig mit deinem Gehirn. Über den Vagusnerv, über das Mikrobiom, über entzündliche Botenstoffe. Rund 90 Prozent deines Serotonins entstehen im Darm, und bestimmte Bakterien beeinflussen auch die Dopaminvorläufer und die Stressantwort. Was das oft erklärt: Brain Fog, schwankende Stimmung, abbrechende Konzentration, schlechter Schlaf, das Gefühl „müde und gleichzeitig überdreht“.

Zum Artikel: ADHS, Blutwerte, Mikronährstoffe und der Darm

Eisen und Ferritin

Ohne Eisen kein Dopamin. Eisen ist ein zentraler Baustein für die Dopaminsynthese. Studien zeigen, dass viele Erwachsene mit ADHS auffällig niedrige Ferritinwerte haben, auch wenn der Hausarzt sie als „im Normbereich“ einordnet. Für das Gehirn liegt das Optimum eher bei Ferritin über 50 bis 80 ng/ml. Nicht bei der unteren Laborgrenze von 15. Was das oft erklärt: Müdigkeit trotz Schlaf, geringe Stresstoleranz, Restless Legs, nachlassende Konzentration besonders am Nachmittag.

Zum Artikel: Welche Blutwerte bei ADHS wirklich zählen

Blutzucker und Insulin

Das ADHS-Gehirn reagiert besonders empfindlich auf Blutzuckerschwankungen. Der Energieeinbruch nach dem Mittagessen, der Heisshunger am Nachmittag, die Reizbarkeit, wenn die nächste Mahlzeit zu spät kommt: all das sind oft Hinweise auf eine instabile Glukosekurve. Wer hier ansetzt, gewinnt deutlich an stabiler Konzentration. Was das oft erklärt: nachlassende Konzentration nach dem Essen, Gereiztheit vor dem Mittagessen, Zuckerhunger am Nachmittag, stark schwankende Aufmerksamkeit.

Schilddrüse und Östrogen

Östrogen stützt Dopamin und Serotonin. Wenn es in der Perimenopause schwankt und absinkt, wird die ADHS bei Frauen oft erst wirklich spürbar. Auch eine Schilddrüse im Grenzbereich verstärkt das Bild, weil der Stoffwechsel langsamer wird und das Energieniveau sinkt. Was das oft erklärt: die ADHS, die ab Ende dreissig plötzlich deutlich heftiger wird, der Konzentrationseinbruch in der zweiten Zyklushälfte, die Erschöpfung trotz Schilddrüsenwerten, die laut Befund „normal“ sind.

Zum Artikel: Warum ADHS-Symptome in der Perimenopause stärker werden

Schlaf und HPA-Achse

ADHS-Gehirne haben überdurchschnittlich oft einen verschobenen Schlafrhythmus und eine empfindliche Stressantwort. Ein flaches oder umgekehrtes Cortisolprofil über den Tag, also morgens zu niedrig und abends zu hoch, verstärkt fast jedes ADHS-Symptom: schwer einschlafen, schwer aufwachen, „müde und gleichzeitig überdreht“ am Abend, Gefühlsausbrüche ohne erkennbaren Anlass. Wer hier ansetzt, hat oft den grössten einzelnen Hebel überhaupt. Was das oft erklärt: chronisch zu wenig Schlaf trotz Müdigkeit, erst spätabends produktiv werden, am Morgen benommen trotz acht Stunden im Bett.

Zum Artikel: Magnesium bei ADHS und warum nur L-Threonat das Gehirn erreicht

Wichtig: Die ADHS-Diagnose und gegebenenfalls eine medikamentöse Therapie sind ärztliche Aufgaben. Im Coaching arbeiten wir an den Lebensstil-Hebeln, die deine Konzentration, deine Energie und dein Wohlbefinden ergänzend stützen: Mikronährstoffe, Schlaf, Blutzucker, Darm, Bewegung. Das ergänzt eine bestehende oder spätere medikamentöse Behandlung, es ersetzt sie nicht.

Mein Weg zu diesem Thema

Ich frage nach, bevor ich etwas empfehle.

Mein Weg in die funktionelle Gesundheit begann mit Darmproblemen und chronischer Erschöpfung in der Kindheit. Wer ständig müde ist und sich schlecht konzentrieren kann, hört meistens, er solle sich mehr anstrengen. Oft liegt es an etwas ganz anderem: an Mikronährstoffen wie Eisen, B12, Magnesium oder Omega-3, am Schlaf, am Darm oder an den Hormonen.

Je tiefer ich in die Forschung ging, desto klarer wurde: Was als „Burnout“ oder „Depression“ eingeordnet wird, ist häufig eine Mischung aus nicht erkannter ADHS, ausgezehrten Mikronährstoffspeichern und schwankenden Hormonen. Besonders bei Frauen, die ihre ADHS jahrzehntelang kompensieren konnten. Bis die Perimenopause diese Kompensation unmöglich macht.

Ich begleite Erwachsene mit ADHS oder Verdacht auf ADHS, die spüren, dass hinter ihrer Erschöpfung mehr steckt als „nur Stress“. Viele haben jahrelang gehört: „Du musst dich einfach besser strukturieren.“ Das trifft selten zu. Häufiger hat sich schlicht noch niemand ihre biochemische Basis in Ruhe angesehen.

Mein Coaching ist für Menschen, die spüren, dass ihr Gehirn anders arbeitet. Und die herausfinden wollen, was sie über Ernährung, Schlaf und Mikronährstoffe verändern können.

„Man kann sich nicht ewig zusammenreissen. Irgendwann ist der Tank leer, und dann hilft kein guter Wille mehr.“

Dr. Birgit J. Huber

Mein Ansatz

Du verstehst, was in deinem Körper passiert.

Mit Diagnose und Medikation ist bei ADHS nicht alles getan. Wer wirklich vorankommen will, braucht beides: die ärztliche Versorgung und die biochemische und alltagsbezogene Basis, auf der beides aufbaut. Genau dort setzt mein Coaching an.

Schritt 1

Vorbereitung und Anamnese

Bevor wir uns zum ersten Mal sehen, schaue ich mir deine vorhandenen Laborwerte und deine ADHS-Geschichte vorab an, falls vorhanden. So kann ich im Gespräch gezielt nachfragen, statt Zeit mit Standardfragen zu verlieren. Im Termin nehme ich mir Raum für deine ganze Geschichte: Konzentration, Schlaf, Energie, Stimmungsmuster, Stresserleben, Ernährungsform, familiäre Häufung, frühere Diagnosen.

Schritt 2

Vertiefte Einordnung und Test-Empfehlungen

Nach der Anamnese setze ich mich noch einmal in Ruhe mit deinen Werten und deiner Geschichte auseinander. Wo wichtige Werte fehlen, besprechen wir gemeinsam, welche Tests dir Klarheit bringen können: Ferritin, aktives B12, Vitamin D, Magnesium im Vollblut, Zink, Omega-3-Index, ein erweitertes Schilddrüsen-Panel, nüchterner Insulin- und HbA1c-Wert, eventuell ein Cortisol-Tagesprofil. Die Tests selbst lässt du bei deiner Hausärztin, Psychiaterin oder einem spezialisierten Labor durchführen. Ich helfe dir, die richtigen Fragen zu stellen.

Schritt 3

Gesamtbild und priorisierter Plan

Sobald die zusätzlichen Werte da sind, ordne ich sie sorgfältig in das Gesamtbild ein, gemeinsam mit deinen Symptomen und deinem Alltag. Daraus entwickeln wir einen priorisierten Plan, der deine Konzentration, Energie und Stressbelastbarkeit im Alltag stützt: Ernährungsform mit Blick auf Blutzucker und Mikronährstoffe, Bewegung als Dopaminhebel, Schlafstrategien, Stressregulation, Mikronährstoff-Hinweise. Du bekommst ihn schriftlich: rund zehn Seiten mit Auswertungen, Grafiken und priorisierten Schritten. Konkrete Medikamente und die ADHS-Therapie selbst bleiben Sache deiner Ärztin oder Psychotherapeutin. Ich gebe dir das Wissen, um auf Augenhöhe mit ihr zu sprechen.

Schritt 4

Begleitung Schritt für Schritt

Niemand muss alles gleichzeitig ändern, und bei ADHS-Gehirnen ist das besonders wichtig. Wir gehen den Plan in deinem Tempo durch, reflektieren, justieren, vertiefen. Nach drei bis vier Monaten lohnt sich oft eine zweite Werte-Runde, damit du objektiv siehst, was sich verändert hat: bei den Werten und in deinem Alltag.

Werte im Coaching

Deine Blutwerte sagen mehr über deinen Fokus, als du denkst.

Bei ADHS lohnt sich der Blick auf Werte, die mit Dopamin, Noradrenalin, Energieproduktion und neuronaler Funktion direkt zusammenhängen. Welche du tatsächlich bei deiner Ärztin oder einem spezialisierten Labor anfordern lässt, besprechen wir gemeinsam.

Mikronährstoffe und neuronale Co-Faktoren

  • Ferritin und Transferrinsättigung: Eisenversorgung, kritisch für die Dopaminsynthese. Funktionelles Optimum oft deutlich über dem Laborgrenzwert.
  • Aktives B12 (Holo-TC) und Methylmalonsäure: aussagekräftiger als das Gesamt-B12.
  • Folsäure (aktiv als 5-MTHF): wichtig für die Methylierungs- und Dopaminwege.
  • Magnesium im Vollblut und Zink: beide Co-Faktoren für die Neurotransmittersynthese.
  • Vitamin D: beeinflusst Dopaminrezeptor-Expression und Stimmung.
  • Omega-3-Index: mehrere Studien zeigen Zusammenhänge mit ADHS-Symptomatik.

Stoffwechsel, Hormone, Entzündung

  • TSH, freies T3, freies T4, reverse T3: volles Schilddrüsenbild, nicht nur TSH.
  • Nüchtern-Insulin, HbA1c, HOMA-IR: Insulinsensitivität und Glukosestabilität, direkter Konzentrations-Marker.
  • Cortisol-Tagesprofil (Speichel, 4 Messpunkte): HPA-Achse, Schlaf-Wach-Steuerung.
  • Östrogen und Progesteron (bei Frauen ab Mitte 30): wichtig für die Dopaminfunktion.
  • hsCRP: stille Entzündung, die Neuroinflammation und Symptome verstärken kann.
  • Homocystein: Hinweis auf Methylierungsthemen und B-Vitamin-Status.

Welche Werte in deinem konkreten Fall die wichtigsten sind, hängt von deiner Geschichte, deiner Lebensphase und deinen Symptomen ab. Im Erstgespräch besprechen wir das, und im Coaching priorisieren wir gemeinsam.

Für wen ist das Coaching

Für wen das Coaching passt.

Du, wenn du …

  • … eine ADHS-Diagnose hast und merkst, dass Medikation allein nicht reicht.
  • … seit Jahren ahnst, dass dein Gehirn anders arbeitet, und der Sache endlich systematisch nachgehen willst.
  • … als Frau ab Mitte dreissig eine Verstärkung deiner Konzentrations- und Energieprobleme spürst.
  • … einen datenbasierten Ansatz bevorzugst: Biomarker, Forschung, klare Empfehlungen, keine Pauschalantworten.
  • … keine Medikamente nehmen möchtest oder sie schlecht verträgst und wissen willst, was sich über Ernährung, Schlaf und Mikronährstoffe erreichen lässt.
  • … bereit bist, deinen Lebensstil schrittweise und in einem für dein Gehirn machbaren Tempo anzupassen.

Nicht ideal, wenn du …

  • … eine ADHS-Diagnose stellen lassen möchtest. Das machen spezialisierte Ärztinnen oder Psychotherapeutinnen, nicht ich.
  • … in ein paar Wochen fertig sein willst. Erste Veränderungen zeigen sich oft nach vier bis acht Wochen. Eisen- oder Vitamin-D-Speicher aufzubauen dauert drei bis sechs Monate.
  • … eine Liste mit Supplementen suchst, ohne dass wir vorher deine Werte und deinen Alltag anschauen. Was bei dir wirkt, hängt davon ab, wo es bei dir klemmt.
  • … darauf angewiesen bist, dass die Krankenkasse mitzahlt. Mein Coaching ist eine Selbstzahlerleistung.
FAQ

Häufige Fragen zum ADHS-Coaching für Erwachsene

Was unterscheidet ADHS-Coaching von einer ärztlichen ADHS-Therapie?

Eine spezialisierte Psychiaterin oder Psychotherapeutin diagnostiziert ADHS, verschreibt gegebenenfalls Medikamente und übernimmt die psychotherapeutische Behandlung. Mein Coaching ergänzt das. Ich begleite die Lebensstil-Seite: Mikronährstoffe, Schlaf, Blutzucker, Bewegung, Strukturen im Alltag, Selbstwahrnehmung. Das ersetzt keine Diagnose und keine medikamentöse Therapie.

Wie erkennt man spät diagnostiziertes ADHS bei Frauen?

ADHS bei erwachsenen Frauen wird oft erst spät erkannt, weil viele Frauen als Mädchen den verträumten, ruhigen Subtyp zeigten und ihre Schwierigkeiten gut kompensiert haben. Typische Hinweise im Erwachsenenalter sind chronische Erschöpfung trotz ausreichend Schlaf, Aufschiebeverhalten bei aller Begabung, emotionale Überflutung, Reizüberempfindlichkeit, Schwierigkeiten mit Zeitmanagement, Rejection Sensitive Dysphoria (RSD), und eine deutliche Verschlechterung in der Perimenopause. Eine ADHS-Diagnose stellt eine spezialisierte Ärztin oder Psychotherapeutin. Ich kann dir helfen, die richtigen Anlaufstellen in der Schweiz oder im DACH-Raum zu finden.

Verstärken die Wechseljahre meine ADHS-Symptome?

Sehr häufig, ja. Östrogen unterstützt die Dopamin- und Serotoninfunktion. Wenn Östrogen in der Perimenopause schwankt und später abfällt, wird die ohnehin reduzierte Dopaminverfügbarkeit bei ADHS noch spürbarer. Frauen berichten häufig, dass ihre Symptome ab Ende dreissig oder Anfang vierzig deutlich heftiger werden. Hier lohnt sich der Blick auf Östrogen, Schilddrüse, HPA-Achse und Mikronährstoffe gemeinsam mit deinem ADHS-Bild.

Welche Werte sind bei ADHS sinnvoll zu betrachten?

Im Coaching schauen wir uns gemeinsam Werte an, die mit der Dopamin- und Noradrenalinverfügbarkeit, der Energieproduktion und der neuronalen Funktion zusammenhängen: Ferritin und Eisen (Ferritin idealerweise über 50 bis 80 ng/ml), Vitamin B12 und Folsäure (idealerweise als aktive Formen), Vitamin D, Magnesium im Vollblut, Zink, Omega-3-Index, Schilddrüsenwerte (TSH, freies T3, freies T4), hsCRP für stille Entzündung, Nüchtern-Insulin und HbA1c für Blutzuckerstabilität. Welche Werte in deinem Fall sinnvoll sind, klären wir gemeinsam. Tests ordnet deine Ärztin an.

Was hat mein Darm mit meiner Konzentration zu tun?

Sehr viel. Rund neunzig Prozent des körpereigenen Serotonins werden im Darm produziert, und die Darm-Hirn-Achse beeinflusst über den Vagusnerv, das Mikrobiom und entzündliche Botenstoffe direkt deine Stimmung, deinen Fokus und deinen Schlaf. Bei ADHS ist die Dopaminverfügbarkeit von Natur aus reduziert. Eine gestörte Darmbarriere oder ein Mikrobiom in Schieflage kann das Bild weiter verstärken. Wer ADHS-Symptome ernst nimmt, profitiert oft davon, den Darm parallel anzuschauen.

Sind Mikronährstoffe wirklich relevant bei ADHS?

Die Forschung ist hier eindeutig: Eisen, Zink, Magnesium, Vitamin B6, Omega-3-Fettsäuren und aktive B-Vitamine sind Co-Faktoren für die Dopamin- und Noradrenalin-Synthese und für die neuronale Funktion. Studien zeigen, dass Mikronährstoffmängel ADHS-Symptome deutlich verstärken können. Das macht eine medikamentöse Therapie nicht überflüssig, aber es kann sie wirksamer machen und Nebenwirkungen reduzieren. Konkrete Supplemente besprechen wir individuell und stimmen sie bei Bedarf mit deiner Ärztin ab.

Ich nehme bereits ADHS-Medikamente. Passt das zum Coaching?

Ja, sehr gut sogar. Viele Klientinnen kommen mit einer bestehenden Medikation und merken, dass die Wirkung schwankt oder Nebenwirkungen lästig sind. Genau dort setzt das Coaching an: stabiler Blutzucker, ausreichend Eisen und Mikronährstoffe, Schlafqualität, Stressregulation. All das kann die Medikation unterstützen. Die Medikation selbst bleibt in der Hand deiner Ärztin, nichts wird ohne ihr Wissen verändert.

Wie funktioniert das Coaching online?

Das gesamte Coaching findet online per Video-Call statt. Du brauchst nur eine stabile Internetverbindung. Ich arbeite mit Klientinnen und Klienten in der ganzen Schweiz, in Deutschland und in Österreich. Tests lässt du bei deiner Hausärztin, deiner Psychiaterin oder einem spezialisierten Labor durchführen. Die Empfehlung, was in deinem Land gut erreichbar ist, gehört zum Coaching dazu.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Nein. Mein Coaching ist eine Selbstzahlerleistung und wird nicht von der Krankenkasse übernommen, weder von der Grund- noch von einer Zusatzversicherung. Die Coaching-Pakete rechne ich direkt mit dir ab. Die Kosten für Labortests kommen separat dazu und werden vom Labor verrechnet; was sinnvoll ist und was es kostet, besprechen wir, bevor du etwas in Auftrag gibst.

Wie lange dauert es, bis sich etwas verändert?

Erste Veränderungen wie stabilere Energie, ruhiger Schlaf, weniger Nachmittagsabsturz und klarere Konzentration sind oft schon in den ersten vier bis acht Wochen spürbar, wenn die richtigen Lebensstil-Hebel gezogen werden. Eisen- oder Vitamin-D-Speicher aufzubauen, braucht typischerweise drei bis sechs Monate. Garantieren kann ich nichts, das hängt von deiner Ausgangslage ab. Aber die meisten Klientinnen erleben spürbare Veränderungen, sobald die biochemische Basis steht.

Bereit, endlich zu verstehen, warum es dir so geht?

Im kostenlosen 30-minütigen Erstgespräch lernen wir uns kennen, du erzählst mir deine Geschichte, und wir schauen gemeinsam, ob mein Coaching für dich passt.

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